Heute haben die Putzer im DG und OG die Außenwände verputzt. Im EG wurde schon HWR und Gastebad verputzt. Das geht ziemlich schnell voran.
In diesem Blog beschreiben wir den Bauablauf von unserem Einfamilienhaus in Hannover-Kronsberg. Es handelt sich um ein Passivhaus und wird zusammen mit der Baufirma Nurda Hausbau GmbH gebaut.
Montag, 18. November 2013
Sonntag, 17. November 2013
Putzer sind da
Am Samstag sind die Putzer angerückt und haben mit den Vorarbeiten begonnen:
- An den Fenstern Leisten anbringen.
- Zwischen den Übergängen verschiedener Materialien spezielles Armierungsgewebe aufbringen (z.B. zwischen Dämmung Raffstore und Mauerwerk). Damit soll die Rissbildung später vermieden werden, da sich unterschiedliche Materialien unterschiedlich dehnen.
- Die Wände mit einer speziellen Lösung besprühen, damit der Innenputz später besser haftet.
Am Montag und Dienstag soll das gesamte Haus verputzt werden.
Die Elektroarbeiten sind immer noch im Gange. Die Arbeiten scheinen doch sehr aufwändig gewesen zu sein. "Zum Glück" fangen die Putzer erst Montag an (geplant war Anfang letzter Woche). Heute müssen die Elektriker die Arbeiten soweit abschließen, dass Montag geputzt werden kann. Danach geht es mit der Elektrik bei den Innenwänden im OG und DG weiter. Zudem muss noch überall die Deckenbeleuchtung gemacht werden.
Montag, 11. November 2013
Smart Home Lösung: KNX vs. LCN vs. Loxone
Ich habe ja bereits in vorherigen Posts angedeutet, dass wir unser Haus mit einer Smart-Home-Lösung ausstatten werden.
In diesem Post möchte ich zusammenfassen, weshalb ich mich eigentlich für Loxone entschieden habe.
Ganz am Anfang von unserer Hausplanung war mir als Informatiker sofort klar, dass wir auf jeden Fall eine Hausautomatisierung brauchen. Ich bin der Meinung, dass sowas in einen Neubau einfach reingehört. Viele sagen, dass das Spielerei sei ("Wozu möchtest du mit einem Smartphone oder Ipad Licht ein-/ausschalten können?"). Zum Teil ist es sicherlich auch Spielerei. Allerdings bietet eine Smart-Home-Lösung u.a. folgende Funktionen, die ich durchaus für sehr nützlich halte und in meinen Augen keine Spielerei darstellen, sondern zusätzlichen Komfort bieten:
Ganz am Anfang habe ich mich zunächst intensiv mit KNX beschäftigt. KNX ist ein weltweit anerkanntes Standard-Bussystem und wird von sehr vielen Herstellern unterstützt. Vorteile von KNX sind:
Nachteil von KNX: es ist sehr teuer! Für unser Haus würde der Spaß ca. 30.000 EUR kosten. Das war mir einfach viel zu teuer. Zudem würde ich mich zu sehr vom Elektriker abhängig machen. Die Umprogrammierung kann nur mit einer speziellen Software vorgenommen werden, die um die 1000 EUR kostet und sehr kompliziert sein soll. Deshalb habe ich mich nach Alternativen umgeschaut.
Die erste naheliegende Alternative war LCN. LCN ist ebenfalls ein Bussystem, allerdings ist das ein proprietärer Standard. Der Hersteller kommt auch aus unserer Region, nämlich aus Rethen. Zudem habe ich einen Arbeitskollegen, der früher bei dem Hersteller Fa. Issendorf gearbeitet hat, d.h. ich hätte dafür einen sehr guten Ansprechpartner.
Allerdings hat LCN folgende Nachteile:
Dann hat mir ein Elektriker (DK-Elektro aus Hannover, der bei uns auch die Installation macht) die Loxone-Lösung empfohlen. Loxone ist kein Bussystem, sondern eine zentrale SPS-Steuerung.
Die Loxone-Lösung hat für mich folgende Vorteile:
Nachteile von Loxone in meinen Augen sind:
Nun, bis auf die Ausfallsicherheit, sehe ich in der Loxone-Lösung nur Vorteile. Deshalb habe ich mich dafür entschieden.
In diesem Post möchte ich zusammenfassen, weshalb ich mich eigentlich für Loxone entschieden habe.
Ganz am Anfang von unserer Hausplanung war mir als Informatiker sofort klar, dass wir auf jeden Fall eine Hausautomatisierung brauchen. Ich bin der Meinung, dass sowas in einen Neubau einfach reingehört. Viele sagen, dass das Spielerei sei ("Wozu möchtest du mit einem Smartphone oder Ipad Licht ein-/ausschalten können?"). Zum Teil ist es sicherlich auch Spielerei. Allerdings bietet eine Smart-Home-Lösung u.a. folgende Funktionen, die ich durchaus für sehr nützlich halte und in meinen Augen keine Spielerei darstellen, sondern zusätzlichen Komfort bieten:
- Regelung der Raumtemperatur: Unsere Fußbodenheizung soll komplett automatisch gesteuert werden. Dadurch kann die Temperatur nachts automatisch runtergedreht und am Morgen rechtzeitig wieder hoch gedreht werden. Wenn man das Haus verlässt, wird die Temperatur wieder runtergefahren. Da Fußbodenheizung sehr träge ist, macht es wenig Sinn diese manuell zu steuern.
- Automatische Steuerung der Raffstore: Im Sommer sollen die Raffstore abhängig von der Stellung der Sonne automatisch so geregelt werden, dass möglichst viel Licht reinkommt und zugleich möglichst viel Schatten vorhanden ist. Wir haben ein Passivhaus und im Sommer kann sich das Haus aufgrund der großen Fenster auf der Südfassade sehr schnell aufwärmen, deshalb ist eine Verschattung auf jeden Fall notwendig. Allerdings soll auch Licht ins Haus reinkommen. Eine manuelle Steuerung von neun Raffstore macht bestimmt keinen Spaß :-)
- Wenn ich das Haus verlasse, möchte ich sehen können, wo überall Fenster offen sind ohne jetzt durch das ganze Haus rumlaufen zu müssen. Hierzu werden bei uns in alle Fenster Reedkontakte eingebaut. Offene Fenster werden dann anschließend auf einem LED-Display neben der Eingangstür angezeigt.
- Wenn es draußen stürmt, sollen die Raffstore und die Markise automatisch eingefahren werden. Hierzu werden wir draußen eine Wetterstation anbringen, die u.a. Wind-, Regen- und Lichtsensoren enthält.
- Die Raffstore sollen nicht automatisch runtergefahren werden, wenn gerade ein Fenster auf der Terasse geöffnet ist.
- In der Küche und im Wohnzimmer möchte ich per Knopfdruck bestimmte E-Geräte ausschalten können (u.a. als Kinderschutz und zum anderen um durch Standby nicht unnötige Energie zu verschwenden).
- Wenn ich das Haus verlasse, soll die Alarmanlage aktiviert werden, sobald ich das Schloss mit dem Schlüssel verriegele. Die Alarmanlage soll auf Basis der Bewegungsmelder im Flur und der Reedkontakte in den Fenstern funktionieren. Bei Alarm soll es im Flur mit einem Piezofon sehr laut werden. Zudem kann ich auf mein Handy einen Anruf erhalten.
- Wenn wir länger abwesend sind, dann soll im Haus eine Anwesenheitssimulation laufen. D.h. das Smart Home tut so, als ob jemand im Haus ist, indem bspw. Raffstore hoch-/runtergefahren werden oder das Licht ein-/ausgeschaltet wird. Das soll Einbrecher abschrecken.
- Wenn nachts die Bewegungsmelder im Flur das Licht einschalten, dann soll lediglich ein Orientierungslicht leuchten, damit man nachts nicht geblendet wird.
- Ich möchte kompakte Taster haben und keine riesigen "Schalterbatterien". Im Wohnzimmer haben wir bspw. 3 Raffstore und ca. 10 unterschiedliche Lichtquellen!
- Die Weihnachstbeleuchtung an den Fenstern soll abends automatisch ein- und ausgeschaltet werden. Hierzu werden schaltbare Steckdosen an Fenstern benötigt.
- Die Gartenbewässerung soll ebenfalls intelligent sein. Abhängig vom Wetter und der Wetterprogrnose soll der Rasen möglichst automatisch bewässert werden.
Ganz am Anfang habe ich mich zunächst intensiv mit KNX beschäftigt. KNX ist ein weltweit anerkanntes Standard-Bussystem und wird von sehr vielen Herstellern unterstützt. Vorteile von KNX sind:
- es ist ein Standard
- dezentrale Lösung: wenn ein KNX-Aktor mal ausfallen sollte, läuft der Rest weiter.
- es gibt eine sehr große Auswahl an Tastern.
Nachteil von KNX: es ist sehr teuer! Für unser Haus würde der Spaß ca. 30.000 EUR kosten. Das war mir einfach viel zu teuer. Zudem würde ich mich zu sehr vom Elektriker abhängig machen. Die Umprogrammierung kann nur mit einer speziellen Software vorgenommen werden, die um die 1000 EUR kostet und sehr kompliziert sein soll. Deshalb habe ich mich nach Alternativen umgeschaut.
Die erste naheliegende Alternative war LCN. LCN ist ebenfalls ein Bussystem, allerdings ist das ein proprietärer Standard. Der Hersteller kommt auch aus unserer Region, nämlich aus Rethen. Zudem habe ich einen Arbeitskollegen, der früher bei dem Hersteller Fa. Issendorf gearbeitet hat, d.h. ich hätte dafür einen sehr guten Ansprechpartner.
Allerdings hat LCN folgende Nachteile:
- es ist kein Standard
- es gibt nur eine sehr begrenzte Auswahl an gut aussehenden Tastern. Die von Issendorf angebotenen Glas-Taster sind zwar schick, jedoch auch relativ teuer. KNX-Taster können nicht verwendet werden.
- preislich war die LCN-Lösung zudem auch nicht wirklich viel günstiger als KNX (obwohl die Fa. Issendorf damit intensiv wirbt). Für unser Haus hätte der Spaß ca. 25.000 EUR gekostet.
- man macht sich ebenfalls vom Elektriker abhängig, da Umprogrammierung wie bei KNX nur mit einer teueren und komplizierten Software erfolgen kann.
Dann hat mir ein Elektriker (DK-Elektro aus Hannover, der bei uns auch die Installation macht) die Loxone-Lösung empfohlen. Loxone ist kein Bussystem, sondern eine zentrale SPS-Steuerung.
Die Loxone-Lösung hat für mich folgende Vorteile:
- Loxone kann an ein KNX-Bussystem angeschlossen werden. D.h., ich habe freie Wahl zwischen sämtlichen KNX-Tastern und KNX-Sensoren.
- Die Software, mit der man die Loxone-Steuerung programmiert, sieht sehr einfach aus (es gibt zahlreiche Online-Schulungen dazu) und sie ist zudem kostenlos. D.h. ich kann damit mit Sicherheit einfach selber Änderungen vornehmen.
- Die Steuerung per Ipad und Smartphone ist ebenfalls kostenlos. Bei KNX oder LCN kostet die ca. 1000-3000 EUR extra.
- bei der Loxone-Lösung muss alles zentral verkabelt werden. Dadurch könnte ich im Prinzip auch auf reine KNX-Lösung oder eine andere SPS-Lösung umsteigen.
- Preislich liege ich deutlich bei unter 20.000 EUR (mit allem drum und dran, d.h. inkl. SAT- und LAN-Verkabelung sowie KNX-Tastern). BTW: wir werden Glastaster der Firma MDT verwenden. Diese sind sehr schick und vom Preis her relativ günstig.
Nachteile von Loxone in meinen Augen sind:
- es gibt nur einen proprietären Hersteller aus Österreich: Allerdings macht die Firma Loxone auf mich einen sehr dynamischen und modernen Eindruck, so dass ich durchaus denke, dass sie mit Ihrer Lösung den Markt sehr gut durchdringen können. Zudem könnte ich aufgrund der sternförmigen Verkabelung im extremen Notfall auch auf andere Lösungen umsteigen (z.B. andere SPS-Steuerung oder reines KNX). Mit einer sternförmigen Verkabelung ist man immer am flexibelsten, so dass ich sowas auch empfehlen würde, wenn man ein Bussystem einsetzt (man benötigt zwar mehr Kabel, das ist jedoch bei den Gesamtkosten sehr vernachlässigbar).
- Ausfallsicherheit: Nun, wenn die Loxone ausfällt, geht im Prinzip nichts mehr. An sich sollen SPS-Lösungen "ewig" laufen. Dennoch ist komplexe Technik nun mal anfällig und deshalb habe ich bzw. werde ich folgende Vorkehrungen treffen:
- Es wird genügend Steckdosen geben, die nicht durch die Loxone gesteuert werden. D.h. man hat bei einem Ausfall immer noch Strom in vielen Steckdosen und kann damit z.B. eine Lampe versorgen.
- Im HWR kann das Licht auch außerhalb der Loxone ein- und ausgeschaltet werden. Hierzu werden wir ein einfaches Strom-Stoß-Relais verwenden (d.h. man kann das Licht über Loxone aber auch über Taster ein-/ausmachen). Dadurch hat man im Notfall Licht im HWR und kann damit z.B. die defekten Loxone-Komponenten austauschen.
- Es gibt im Raum Hannover genügend Elektriker, die Loxone-Ersaztzkomponenten haben, sodass diese relativ kurzfristig ausgetauscht werden könnten.
- Die Software werde ich auf eine separate SD-Karte kopieren, so dass man die Software in die Ersatzkomponente einfach einspielen könnte.
- Die Fußbodenheizung würde bei einem Ausfall mit der Stufe weiterlaufen, wie beim Ausfall. D.h. es sollte im Winter zumindest nicht kalt werden.
- Vielleicht gibt es von Loxone irgendwann eine Fail-Over-Lösung.
Nun, bis auf die Ausfallsicherheit, sehe ich in der Loxone-Lösung nur Vorteile. Deshalb habe ich mich dafür entschieden.
Elektroarbeiten Zwischenstand
Die Elektriker haben nun das ganze Wochenende durchgearbeitet und sehr sehr viele Dosen gebohrt und Kabel gezogen. Insgesamt wurden bisher ca. 600m 3-adrige und ca. 400m 5-adrige Elektroleitungen verlegt. Zusätzlich kommt in jedes Zimmer (also auch Flur, Bad, Küche) jeweils ein Sat-Twin- und Cat7-Twin-Kabel rein. Ins Wohnzimmer kommen sogar 3x Cat7-Twin- und 2x Sat-Twin-Kabel rein.
Die Elektriker haben in dieser kurzen Zeit wirklich super Arbeit gemacht!
Nun müssen die Leitungen noch befestigt werden.
Außerdem fehlen noch folgende Sachen:
- HDMI-Kabel im Wohnzimmer für den Beamer-Anschluss in der Decke (kommt vielleicht irgendwann rein)
- Kabel für die Reedkontakte an den Fenstern
- Kabel für Reedkontat an der HWR-Außentür
- Kontakt im Schloss in der Eingangstür (damit weiß dann unser Loxone-Miniserver, dass die Tür verschlossen wurde und kann dann die Alarmanlage aktivieren)
- Außenbeleuchtung und -steckdosen
- Zuleitung nach außen für die Videotürsprechanlage
Bevor die Putzer diese Woche anrücken, muss das noch alles gemacht werden. Anschließend müssen im OG die Elektroarbeiten an den Trockenbauarbeiten fortgeführt werden (d.h. es werden dann noch mehr Kabel gezogen). Allerdings kann das nach dem Putz gemacht werden, da die Trockenbauwände erst viel später verspachtelt werden.
Dämmung für Raffstore
Heute wurde die Dämmung oberhalb der Raffstore angebracht. Laut Aussagen der Elektriker ist es dadurch nun spürbar wärmer geworden. :-)
Im Laufe der Woche soll die Außendämmung gemacht werden.
Im Laufe der Woche soll die Außendämmung gemacht werden.
Freitag, 8. November 2013
Erste Kabel gezogen
Nachdem die Elektriker unerwartet zwei Tage auf einer anderen Baustelle gearbeitet haben, wurden heute nun im EG die ersten Stromkabel gezogen. Die Elektriker müssen nun am Wochenende arbeiten, da nächste Woche der Innenputz kommt.
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| Elektrokabel in der Küche. Jede Doppeldose bekommt einen separaten Stromkreis und ist schaltbar. |
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| Kleiner Stromkasten für die Unterverteilung im OG |
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| 500m Kabeltrommel, Leerrohre für Cat7 Kabel, Cat7 Kabel Twin |
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| Rampe für die schweren Kabeltrommel (wiegen über 100kg) |
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| Kabelenden für Stromkasten im HWR werden erstmal unter der Treppe gesammelt |
Donnerstag, 7. November 2013
Montag, 4. November 2013
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Treppe geliefert
Heute wurde unsere Treppe geliefert. Die Farbe ist genau so, wie ich sie mir vorgestellt habe... ;-)
BTW: Die Treppe muss natürlich noch lackiert werden.
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Beginn Elektroarbeiten
Heute wurden die Dosen für die Steckdosen im EG gebohrt. Anbei einige Fotos aus dem Wohnzimmer...
Montag, 28. Oktober 2013
Innenwände im OG
Heute wurden die ersten Fermacell-Platten an den Innenwänden im OG montiert. Dabei wurde eine Seite der Wand erstmal ausgelassen, damit dort zunächst die Elektroleitungen verlegt werden können.
Sonntag, 27. Oktober 2013
Dachdämmung fertig
Am Samstag haben die Trockenbauer die Dachdämmung fertig gestellt. Diese ist nun mit einer Folie abgedeckt.
1. Baudurchsprache Elektro
Am Samstag hatten wir die 1. Baudurchsprache mit unserem Elektriker der Firma DK-Elektro Kundlatsch.
Dabei haben wir (vorerst nur im EG) an den Wänden die Position der Steckdosen und Taster eingezeichnet. Dabei haben wir ausgehend vom "Meterriss" (das ist eine Markierung an den Wänden, die 1 m über Fertigfußboden darstellen soll) mit einem Linienlaser eine waagerechte Linie für Steckdosen und für die Taster an die Wand projeziert und dann die Punkte eingezeichnet. Die Steckdosen werden bei uns 30cm über den Fußboden liegen. Die Taster werden wir bei 120 cm anbringen (laut DIN-Norm sind jedoch 110 cm vorgeschrieben, was wir jedoch ziemlich niedrig finden).
Am Montag sollen die ersten Dosen im EG gebohrt werden.
Wirtschaftlichkeitsrechnung Zisterne
Wir überlegen uns eine Zisterne im Garten einzubuddeln, um das Regenwasser für die Gartenbewässerung nutzen zu können. Für unseren Garten (ca. 500 qm Grünfläche) und unsere verfügbare Dachfläche (ca. 170 qm) können wir eine Zisterne mit max. 5000 Liter Speicher anbringen. Eine größere ist nicht empfehlenswert, da die Zisterne mehrmals im Jahr überlaufen muss um sich selbst zu reinigen. Im Internet gibt es diverse Rechner, mit der man sich die optimale Größe ausrechnen kann.
Die Frage ist: lohnt sich eine Zisterne?
So eine Zisterne wird insgesamt ca. 3000 EUR kosten (inkl. Einbau). Ein Quadratmeter im Garten benötigt in den Sommermonaten (20 Wochen) ca. 20 Liter Wasser pro Woche (siehe hier http://www.eigener-brunnen.eu/wie-viel-wasser-braucht-mein-garten/). In Hannover kosten 1000 Liter Wasser ca. 1,65 EUR. Abwassergebühren müssen wir nicht zahlen, da wir für die Gartenbewässerung einen geeichten Wasserzählen nutzen werden. Im Jahr werden wir somit ca. 300 EUR Wassergebühren für die Gartenbewässerung haben. D.h. wir werden im Jahr ca. 300 EUR Wassergebühren für die Gartenbewässerung haben.
Mit Hilfe der Zisterne könnten wir vermutlich ca. die Hälfte der Kosten einsparen. Schließlich ist die Zisterne nach bereits 4 Tagen leer, wenn es vier Tage lang nicht regnen sollte. Rechnerisch würde sich die Zisterne somit vermutlich erst nach ca. 20 Jahren auszahlen.
Wir werden uns nochmal genauere Angebote einholen und dann entscheiden, ob wir eine Zisterne einbauen oder nicht.
Die Frage ist: lohnt sich eine Zisterne?
So eine Zisterne wird insgesamt ca. 3000 EUR kosten (inkl. Einbau). Ein Quadratmeter im Garten benötigt in den Sommermonaten (20 Wochen) ca. 20 Liter Wasser pro Woche (siehe hier http://www.eigener-brunnen.eu/wie-viel-wasser-braucht-mein-garten/). In Hannover kosten 1000 Liter Wasser ca. 1,65 EUR. Abwassergebühren müssen wir nicht zahlen, da wir für die Gartenbewässerung einen geeichten Wasserzählen nutzen werden. Im Jahr werden wir somit ca. 300 EUR Wassergebühren für die Gartenbewässerung haben. D.h. wir werden im Jahr ca. 300 EUR Wassergebühren für die Gartenbewässerung haben.
Mit Hilfe der Zisterne könnten wir vermutlich ca. die Hälfte der Kosten einsparen. Schließlich ist die Zisterne nach bereits 4 Tagen leer, wenn es vier Tage lang nicht regnen sollte. Rechnerisch würde sich die Zisterne somit vermutlich erst nach ca. 20 Jahren auszahlen.
Wir werden uns nochmal genauere Angebote einholen und dann entscheiden, ob wir eine Zisterne einbauen oder nicht.
Baudurchsprache Sanitär
Am Mittwoch hatten wir mit der Firma Korn die Baudurchsprache. Da haben wir u.a. die genaue Position der Wasseranschlüsse, Abflussrohre und der diversen Anlagen (Lüftwärmepumpe, Lüftungsanlage, Wasserspeicher) besprochen. Im Garten werden wir einen geeichten Wasserzähler anbringen, damit wir keine Abwassergebühren bei der Gartenbewässerung zahlen müssen. So ein Zähler kostet einmalig ca. 60 EUR für eine Laufzeit von 6 Jahren. Sollte sich also auf jeden Fall lohnen.
Damit wir genügend warmes Wasser haben ("6 Personen sollen morgens nacheinander warm Duschen können"), werden wir einen größeren Pufferspeicher einbauen. Dieser Speicher wird durch die Solaranlage sowie durch die Luftwärmepumpe erwärmt. Die gespeicherte Wärme wird dann auf die Fußbodenheizung und Brauchwasser übertragen.
Damit wir genügend warmes Wasser haben ("6 Personen sollen morgens nacheinander warm Duschen können"), werden wir einen größeren Pufferspeicher einbauen. Dieser Speicher wird durch die Solaranlage sowie durch die Luftwärmepumpe erwärmt. Die gespeicherte Wärme wird dann auf die Fußbodenheizung und Brauchwasser übertragen.
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Innenausbau begonnenen
In den letzten Tagen haben die Trockenbauer ganz viel Material in das Haus gebracht. Heute wurde das Dach gedämmt.
Der Mergelboden ist leider immer noch nicht abtransportiert worden. Direkt vor dem Haufen hat die Stadt Hannover am Nachbargrundstück begonnen den Schmutzwasserschacht zu installieren.
Montag, 21. Oktober 2013
Dachziegel verlegt
Heute haben die Dachdecker an nur einem Tag die Dachziegel verlegt! Und so sieht das nun aus...
Morgen wird unser Mergelboden abtransportiert. Der Tiefbauer schätzt den Haufen über den Daumen auf ca. 4 Ladungen je 14 cbm (entspricht 56 cbm). Ich habe den Haufen zur Kontrolle mal nachgemessen und das Volumen ausgerechnet: ich komme so auf ca. 50 cbm. Der Tiefbauer scheint also ein gutes Gespür zu haben ;-)
Zudem werden diese Woche die Trockenbauarbeiten beginnen.
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